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Drei-Länderjahrestagung der FH-DGG "Grundwasser für die Zukunft"

Globale Änderungen des Klimas und der Landnutzung, aber auch der anhaltende, diffuse Eintrag anthropogener Stoffe ins System Boden – Grundwasser führen zu einer langfristigen Beeinträchtigung der Grundwasserqualität und -verfügbarkeit, die regional sehr unterschiedlich ausfallen kann. Im circum-mediterranen Raum rechnet man mit einem erheblichen Rückgang der Niederschläge und damit auch der Grundwasserneubildung. In Mitteleuropa wird die Wahrscheinlichkeit für längere Dürreperioden und damit die Notwendigkeit der Bewässerung in der Landwirtschaft zunehmen. Diese Veränderungen im System Boden - Grundwasser werden nicht ohne Folgen auf Transport und Verhalten geogener und anthopogener Schadstoffe bleiben. Eine nachhaltige Grundwassernutzung muss solchen Veränderungen mehr als bisher Rechnung tragen. Dazu werden gekoppelte numerische Modelle benötigt, welche die relevanten Prozesse im Einzugsgebietsmaßstab (gesättigte/ungesättigte Strömung, Transport und Reaktion) berücksichtigen und eine Prognose künftiger Szenarien erlauben.

Die Tagung in 2010 wird gemeinsam mit den hydrogeologischen Vereinigungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (D – A – CH) durchgeführt werden und neben aktuellen Grundwasser-Fragestellungen in ihrer ganzen Bandbreite auch regionale Themen aufgreifen. Folgende spezielle Themenbereiche sind geplant:
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Grundwassermodelle: Kalibrierung, Unsicherheit und Prognosefähigkeit
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Klimaänderung und Grundwasser unter besonderer Berücksichtigung des alpinen Raums
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Integrierte Analyse und Modellierung von Land- und Wassernutzungsszenarien (Water Policies)
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Oberflächengewässer/Grundwasser-Interaktionen
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Erkundungs- und Monitoringstrategien im Einzugsgebietsmaßstab
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Integrierter Grundwasser- und Bodenschutz (Sickerwasserprognose, etc.)
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Geothermische Nutzung des Grundwassers (Nachhaltigkeit, Optimierung, rechtliche Aspekte)
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Kluft- und Karstgrundwasserleiter
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Internationale Projekte (IAH)

 letzte Änderung: 28.04.2009